Viele Sensorausfälle sind nicht auf das Messprinzip zurückzuführen. Sie stammen aus Installationsdetails: untergetauchten Kabelklemmen, einem Kabel, das als Hebeseil verwendet wird, einer Sonde, die den Tankboden berührt, oder einer empfindlichen, trocken gelagerten Membran.
Kurze Antwort
Schützen Sie Kabel und Stecker, hängen Sie den Sensor nicht am Kabel auf, halten Sie die Sonde im richtigen Abstand zu Wänden und Boden, entfernen Sie Blasen vor der Messung und lagern Sie jeden Sensor entsprechend seinen Elektroden- oder Membrananforderungen.
Benutzen Sie das Kabel nicht als Seil
Ein Sensorkabel dient der Signal- und Leistungsübertragung und nicht der Aufnahme der mechanischen Belastung des Sensors. Wenn das Kabel gespannt, stark gebogen oder an harten Gegenständen gerieben wird, kann es zu einem inneren Drahtbruch oder einer Beschädigung des Mantels kommen.
Verwenden Sie eine Halterung, Schelle, ein Schutzrohr oder eine Aufhängevorrichtung. Halten Sie die Anschlüsse sicher und verhindern Sie, dass Kabelbewegungen direkt am Sensorgehäuse ziehen.
Verhindern Sie das Eindringen von Wasser an den Kabelanschlüssen
Nicht wasserdichte Kabelklemmen dürfen nicht untergetaucht werden. Eindringendes Wasser in das Kabel kann zu unterbrochenen Signalen, Kommunikationsfehlern oder einem kompletten Sensorausfall führen.
Überprüfen Sie bei der Installation, ob Klemmenkasten, Stecker und Kabelverschraubung den Anforderungen an die Wasserdichtigkeit des Standorts entsprechen.
Halten Sie die Sonde von harten Oberflächen fern
Optische DO-Sonden, Trübungssensoren, COD-Sensoren, pH-Glaskolben und Ammoniak-Stickstoff-Membranen verfügen alle über empfindliche Messbereiche. Die Sonde sollte nicht auf den Boden, Wände, Steine, Tankstrukturen oder harte Reinigungswerkzeuge treffen.
Verwenden Sie bei Labortests eine geeignete Bechergröße. Lassen Sie bei der Installation vor Ort genügend Abstand zum Tankboden und schützen Sie die Sonde vor schnellen Strömungseinflüssen.
Die Lagerung ist Teil der Installationsqualität
Wenn ein Sensor außer Betrieb genommen wird, sollte sofort mit der Lagerung begonnen werden. Bei optischen DO-Sonden sollte die Schutzkappe wieder angebracht und der Schwamm feucht gehalten werden. Die Elektroden pH und ORP sollten in Kaliumchloridlösung gelagert werden. Ammoniak-Stickstoff-Sensoren benötigen das richtige Ammoniumion oder die richtige Schutzlösung.
Trockene Lagerung oder falsche Lagerungsflüssigkeit können zu Problemen führen, die später wie ein Kalibrierungsfehler aussehen.
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